Holzbau

Der traditionelle Baustoff Holz hat sich zu einem äußerst innovativen Werkstoff entwickelt. Neue Fertigungsmethoden in Kombination mit moderner Verbindungstechnik ermöglichen eine breite Anwendung. Von einem Holzbau spricht man, wenn zumindest die tragenden Elemente aus dem Werkstoff Holz bestehen. 2008 lag der Anteil an Holzbauten in Österreich bei 39% der bewilligungspflichtigen Hochbauten. Holz ist ein organischer Baustoff, der empfindlich auf bestimmte Insekten und Feuchtigkeit reagiert. Aus diesem Grund ist schon in der Planung auf die Wahl der Holzsorte und der erforderlichen Maßnahmen zum Schutze der Holzbauteile Rücksicht zu nehmen.

Infobox
Voraussetzungen
Positiver Abschluss der 8. Schulstufe, eventuelle Aufnahmsprüfungen
Dauer: 5 Jahre
Abschluss
Reife- und Diplomprüfung. Einschlägige Berechtigungen gemäß Gewerbeordnung und Berufsausbildungsgesetz. Fachhochschul- und Universitätsberechtigung.

Das Berufsbild 

Die Beschäftigungsfelder von HolzbauerInnen sind sehr vielschichtig. Waren es früher klassische Tätigkeiten eines Zimmerers inklusive der klassischen Holzverbindungen, verlagert sich der Arbeitseinsatz immer mehr in die Fertighaustechnik mit hohem Vorfertigungsgrad und Montagelogistik. Als BauleiterIn wird ein/e HolzbauerIn mit allen erforderlichen FachplanerInnen die Arbeitsvorbereitung in der Fertigung und Montage koordinieren. Dabei sind auch Abstimmungen mit Behörden und Bauträgern notwendig. Der Ablauf kann dabei nicht immer konfliktfrei sein. Das Entwickeln zielorientierter Lösungsvorschläge und die ständige Kommunikation mittels moderner Medien werden eine wichtige Rolle spielen.

Das Ausbildungsziel

Erst nach einer dreijährige Grundausbildung mit Schwerpunkt in den allgemein bildenden Fächern, begleitet von der baupraktischen Ausbildung im Bauhofunterricht und den bautechnischen Fächern Konstruktionslehre und Konstruktionszeichnen, erfolgt die Spartenwahl. In den höheren Jahrgängen erfolgt in den Gegenständen Baukonstruktionslehre und Tragwerkslehre eine holzbauspezifische Ausbildung.

Unwägbarkeiten und Interdisziplinarität

Kaum ein Hochbau kommt heutzutage ohne die fächerübergreifende Betrachtungsweise des Bau- und Planungsablaufs aus. Jedes Bauwerk ist ein Prototyp, jede Bauaufgabe unterscheidet sich von den vorhergegangenen zumindest in den Punkten Ort und Zeit und ist somit als vollkommen neues Werk zu sehen, da diese beiden Größen einen wesentlichen Einfluss auf die Umsetzung eines Bauwerks haben. Darüber hinaus ist das Berufsfeld ein relativ sicherer Hafen: gute TechnikerInnen werden stets gebraucht. In einer Zeit, in der das Virtuelle einen immer größeren Stellenwert einnimmt, sind Leute, die in der virtuellen wie auch in der realen Welt zu Hause sind, immer stärker gefragt, da sie Kraft ihres Vorstellungsvermögens fähig sind, die nötigen Schritte zu setzen, um das Gelingen eines Bauvorhabens zu ermöglichen.

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Liebe(r) InteressentIn

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