Schmuck und Metallgestaltung

Schmuckgestaltung ist ein freies Medium für Menschen mit eigenständigen Ideen geworden. Gerade in Österreich und besonders in Graz hat Schmuck als künstlerische Disziplin Tradition. Die Meisterklasse Schmuck und Metallgestaltung trägt in dritter Generation viel dazu bei.

Infobox
Voraussetzungen
Mindestalter 18 Jahre, Eignungsprüfung
Dauer: 2 Jahre
Abschluss
Abschlussprüfung, einschlägige Berechtigungen gemäß Gewerbeordnung und Berufsausbildungsgesetz, ISCED-Ebene: 5B Der erfolgreiche Abschluss dieser Ausbildung gilt für die Anerkennung von Berufsqualifikationen in der Europäischen Union als Absolvierung eines reglementierten Ausbildungsgangs. Das Zeugnis stellt ein Diplom eines Ausbildungsganges im Sinne der Richtlinie 2005/36/EG dar. Es ersetzt einen Ausbildungsnachweis, den eine Hochschul- oder Universitätsausbildung bei reglementierten Berufen verlangen könnte.
Unterrichtszeit
Im Regelfall findet der Unterricht an drei Tagen geblockt statt.
Kosten
Die Ausbildung ist kostenlos, nur Material muss selbst getragen werden.
Kontakt
+43 (0)5 0248 019 - 337 | VL Wolfgang Rahs
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Schmuck machen statt Gold schmieden

NeueinsteigerInnen vermitteln wir Basics wie: sägen, feilen, biegen, löten, Drähte und Rohre ziehen, Bleche treiben, ziselieren, Steine fassen. Dazu kommt: Silber färben (vorzugsweise schwarz), Seile in Beton gießen, Reifengummi knüpfen, dünne Metallfäden spinnen und häkeln, Sand und Schmutz in heißes Email streuen oder Gold verstecken. In den Entwurfs- und Experimentierphasen ist vieles möglich und doch gibt es Grenzen.

Grundlagen, Typen und Normen des Schmuckes werden gezeigt, besprochen und hinterfragt. Gestaltungsprinzipien, die der formalen Absicht und der materialgerechten Verwendung entsprechen, werden vermittelt. Konstruktives Denken für die Fertigung wird trainiert. Dank der Offenheit gegenüber Innovationen und Experimenten kommen neben alten Techniken, etwa dem Email-Cloissonne oder dem archaische Ossa-Sepia Guss neue Techniken, wie der Lasercut zur Anwendung. 

Autorenschmuck oder Schweißkurs

Für SchmuckgestalterInnen ist es sehr reizvoll, ihren Objekten ein Thema oder einen erzählenden Inhalt mitzugeben. Erlebnisse, Ereignisse, gesellschaftliche Vorgänge oder auch Utopien finden oft Eingang in Schmuckobjekte. Im Ausbildungsbereich vermitteln wir Kenntnisse und Bewusstheit, nicht nur für die Herstellung, sondern speziell auch für die Präsentation des Schmuckes. Das Aufgabenfeld der GestalterInnen spannt sich von Objekten der Tischkultur bis zu Performances im öffentlichen Raum. 

Ideen rechnen

Zu den Fachkenntnissen der MeisterschülerInnen gehören neben dem konzeptuellen auch der klassische zeichnerische Schmuckentwurf, die digitale Darstellung, die fotografische und schriftliche Form der Präsentation sowie die Umsetzung von Ideen in den verschiedenen Materialien. Die fachtheoretischen Fächer werden durch Mineralogie und Gemmologie ergänzt. Die Entwicklung von Modellen für Kleinserien, Kostenberechnung und betriebliche Kalkulation sind sowohl für die Selbständigkeit als auch für die Arbeit in einem Betrieb wichtig. Unsere AbsolventInnen sind berechtigt, die registrierte Verantwortlichkeitspunze auf Grund der punzierungsrechtlichen Bestimmungen des BMF für Edelmetalle zu führen.

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Projekte

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OPEN HOUSE INFO 2015

Besuchen Sie uns beim OPEN HOUSE 2015 in der Ortweinschule und lassen Sie sich persönlich beraten.

Wir bieten Führungen durch Abteilungen und Fachrichtungen für alle interessierten Eltern und SchülerInnen. Nehmen Sie – falls vorhanden – Mappen mit Ihren Arbeiten mit, damit wir Ihnen ein ausführliches Feedback geben können.

Wir informieren unter anderem über:

Für alle Fachrichtungen der Abteilung Kunst & Design bekommen Sie außerdem spezielle Informationen über

Während des OPEN HOUSE finden Sie die ideale Möglichkeit, um alle Fragen zu stellen, die Sie zur Schule haben. Sie bekommen Einblick in sämtliche Bereiche der angebotenen Ausbildungsschwerpunkte.