Mo. 19.09.2016

Kunsthaus-Leiterin besucht Ortweinschule

 

Am 19. September, rechtzeitig zu Schulbeginn, wurde Dr. Barbara Steiner, die neue Leiterin des Grazer Kunsthauses in der Ortweinschule von Direktor Manfred Kniepeiss und Abteilungsvorstand Martin Hörl begrüßt. Die promovierte Kunsthistorikerin verfügt über große Erfahrung im Kunstbetrieb auf internationaler Ebene, kuratierte zahlreiche Ausstellungen und lehrte an der Universität für Angewandte Kunst, Wien sowie unter anderem in Kopenhagen, in Linz und Stuttgart.

Im Frühjahr 2016 entschied eine Jury, dass Barbara Steiner die Nachfolge Peter Pakeschs im Kunsthaus Graz antritt. Mit der Ortweinschule, die sie von 1979 bis 1984 besuchte, verbindet sie bis heute eine wichtige Phase ihrer Ausbildung, wie sie zuletzt immer wieder in Interviews betonte. Dementsprechend interessiert zeigte sich Barbara Steiner bei einer umfangreichen Führung durch das Haus.

„Ich wäre bestimmt nicht dort, wo ich jetzt bin“ 

Ein Interview mit Barbara Steiner

Rechtzeitig zu Schulbeginn im September 2016 besuchte Dr. Barbara Steiner, die neue Leiterin des Grazer Kunsthauses, die Ortweinschule. Mit der Schule, in der sie 1984 maturierte, verbindet sie bis heute eine wichtige Phase ihrer Ausbildung, wie sie zuletzt mehrfach in Interviews betonte. Wir baten Sie deshalb zu einem kurzen Gespräch.

Frau Dr. Steiner, beschreiben Sie bitte in zwei bis drei Sätzen Ihren Beruf.
Die Leitung einer zeitgenössischen Kunstinstitution in Graz. Mit einer dezidiert globalen Agenda und einem großen Interesse an lokalen und regionalen Fragen.

Hat die Zeit in der Ortweinschule Ihre Karriere geprägt?
Selbstverständlich. Ich wäre ohne diese Schule bestimmt nicht dort, wo ich jetzt bin. Auch wenn ich das jahrelang unterschätzt hatte. Die Prägung wird einem mit dem Abstand von Jahren, wenn nicht sogar Jahrzehnten, viel bewusster.

Haben Sie noch Kontakt zu früheren MitschülerInnen?
Aus der Klasse eher nein, aber im Laufe der Zeit trifft man viele, die auch die Ortweinschule absolviert hatten. In der allerersten Ausstellung, die ich kuratierte, waren zum Beispiel Werke von Manfred Erjautz. Mit Flora Neuwirth arbeitete ich in Ludwigsburg. Natürlich sucht man Kooperationen nicht unter der Prämisse, dass es ehemalige Ortweinschüler sein müssen. Aber man merkt umgekehrt, dass es viele Absolventinnen und Absolventen dieser Schule gibt, die später weit über Graz hinaus bekannt wurden.  

Wie sind Sie eigentlich damals an die Ortweinschule gekommen?
Das weiß ich noch ganz genau. Ich war im Gymnasium in Wiener Neustadt und man hat sich Sorgen gemacht, weil „das Kind“ – also ich – eigentlich nur im Zeichnen gut war. Meine Kunsterzieherin hat dann zu meinen Eltern gesagt, sie sollten mich an die Ortweinschule schicken. Ich machte also die Aufnahmeprüfung, besuchte erst die Fachschule und wechselte dann in die Höhere. Das Klima in der Schule war ermutigend, und das hatte wesentlich mit meinem Klassenvorstand Peter Hoffmann zu tun. Letztendlich studierte ich an der Universität Wien Kunstgeschichte. Zu Beginn meiner Schulzeit hätte sich das wohl niemand gedacht. Die Wahl meines Studiums hing übrigens auch mit der Ortweinschule zusammen: ich war von Miriam Porta äußerst beeindruckt; sie unterrichtete dort Kunstgeschichte.


Foto Credit: Sarah Kranjec, Fotografie und MultimediaArt

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Wir bieten Führungen durch Abteilungen und Fachrichtungen für alle interessierten Eltern und SchülerInnen. Nehmen Sie – falls vorhanden – Mappen mit Ihren Arbeiten mit, damit wir Ihnen ein ausführliches Feedback geben können.

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