Teneriffa, Spanien 2026 – Erasmus+

Teodora Bajić
Fachsparte: Grafik- und Kommunikationsdesign
Teneriffa, Spanien
2026

Mein Name ist Teodora Bajić. Ich bin 17 Jahre alt und besuche die HTVBLA Ortwein in Graz. Eine meiner größten Leidenschaften war schon immer das Reisen und verschiedene Kulturen kennenzulernen. In meiner Kindheit hatte ich nicht so viele Möglichkeiten dazu, aber das hat sich dieses Jahr dank des Erasmus+ Programms geändert. 

Ein scheinbar normaler Schultag hat dafür gesorgt, dass sich meine Horizonte erweitern. Im Gang habe ich ein Plakat mit verschiedenen Reiseangebote im Rahmen des Erasmus+ Programms gesehen. Ich habe mit meinen Klassenkameraden darüber gesprochen und wir einigten uns nach kurzer Zeit auf Teneriffa. Die Vorbereitungen haben Monate im Voraus angefangen. Unsere Tage waren von Kommunikation, sowohl mit unserem Lehrer als auch mit einer spanischen Agentur, geprägt. 

Vor der Ankunft habe ich mich gründlich informiert. Es war mein erstes Mal in Spanien, weshalb ich auch viel über die Kultur recherchiert habe. Ich war sehr neugierig, wie die Erfahrung für mich sein würde. Alle meine Fragen wurden auch ziemlich schnell beantwortet.

Unsere Reise begann am Flughafen in Wien. Ich war etwas nervös, da es auch mein erster Flug war. Die Abläufe am Flughafen waren aber unkompliziert und verliefen ohne Probleme. Wir hatten einen Zwischenstopp in Amsterdam, der mir ermöglicht hat ein Blick in diese Kultur zu werfen. Obwohl es natürlich keine Stadttour war, war ich trotzdem von der ganzen Erfahrung begeistert. Ich hatte die Chance, große Städte und Flughäfen zu erleben. Unsere nächste Station war der Flughafen Teneriffa Süd. Dort wartete ein Privatbus der Agentur auf uns. Die Fahrt zu unserem Hotel dauerte circa eine Stunde. Während der Fahrt konnten wir uns die verschiedenen Landschaftsformen Teneriffas anschauen. Ich war fasziniert von der Natur, denn sie war ebenfalls etwas, das ich zuvor nie gesehen hatte. Danach war es Zeit, in unser Hotel einzuchecken. 

Das Blue Sea Puerto Resort Hotel hat mich positiv überrascht. Nachdem ich kontroverse Bewertungen gelesen hatte, hatte ich eine negative Vorstellung von unserem Aufenthalt. Diese hat sich aber sehr schnell geändert. Die Zimmer waren wunderschön, die Mitarbeiter freundlich und das Essen war abwechslungsreich. Wir hatten eine Halbpension gebucht, was uns ermöglicht hat, die wichtigsten Mahlzeiten im Hotel zu essen und somit Geld und Zeit zu sparen. 

Nach zwei Tagen Ausruhen fing unser erster Praktikumstag an. Wir hatten einen gemeinsamen Treffpunkt im Career Bridge Europe Büro, wo uns alles erklärt wurde und unsere Arbeitsplätze eingeteilt wurden. Die Aufgabe von meiner Freundin und Arbeitskollegin Lucy veränderte sich schnell. Die Agentur hatte vor kurzem ein Hostel eröffnet. Deshalb fingen wir an, unsere Gestaltungsideen zu entwerfen. Wir konnten uns mit unserer Arbeitgeberin sehr gut auf Englisch verständigen und haben uns sofort in das Konzept vertieft. Das Konzept wurde ebenfalls von Schüler*innen aus unserer Schule entworfen, wie wir später herausfanden. Das Ganze wurde dadurch noch interessanter. Nach der Besprechung unserer Ideen, wurden wir gebeten, mit der Arbeit im Hostel zu beginnen. Wir haben es genossen, die Wände mit eigenen Designs zu bemalen. Es war die perfekte Mischung von kreativer Freiheit und klaren Zielen. Jeden Tag haben wir unsere Fortschritte digital dokumentiert. Im Hostel haben wir auch Leute kennengelernt, mit denen wir später gemeinsame Aktivitäten unternommen haben.

Zum Zeitpunkt unseres Aufenthalts waren die meisten Erasmus+ Schüler*innen aus Österreich, was für schnelle Bekanntschaften und Freundschaften gesorgt hat. Die Agentur hat zwei Hauptausflüge geplant: Whale Watching und einen Besuch im Nationalpark Teide. Beide wurden zu Highlights der Reise. Ich konnte mich mit vielen anfreunden, die Natur genießen und Erinnerungen sammeln, die ich nie vergessen werde. 

In unserer Freizeit haben wir auch viele Sehenswürdigkeiten besucht, verschiedene Städte erkundet und die Zeit auf der Insel gut genutzt. Strandausflüge und unser Besuch im botanischen Garten wurden ebenfalls zu unvergesslichen Momenten. 

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass mein Erasmus+ Aufenthalt das beste Erlebnis meines Lebens war. Natürlich war es nicht immer leicht, sich an die neue Umgebung anzupassen, aber das Gute überwiegte auf jeden Fall dem Schlechten. Ich habe viel gelernt, sowohl über die Arbeit, als auch über mich. Über zwischenmenschliche Beziehungen und die wunderschöne Kultur der Kanarischen Inseln. Ich würde es immer wieder machen. Das Einzige, worauf ich nächstes Mal mehr achten würde, wäre mein Budget gut einzuteilen. 

Trotzdem bleibt es für mich ein unvergessliches Erlebnis.