Tokyo, Japan 2026 – Erasmus+

Mykyta Savka
Fachsparte: Film und Multimedia Art
Tokyo, Japan
2026

Wie bist du zum Erasmusprogramm gekommen?

Ich habe über einen Schul-E-Mail-Newsletter, in dem über neue Möglichkeiten für Praktika berichtet wurde, von Erasmus erfahren.

 

Wie hast du deine Praktikumststelle gefunden?

Ich habe über die Agentur Sekaia einen Praktikumsplatz gefunden, die mir bei der Suche nach einem Praktikum geholfen hat.

 

Tätigkeiten im Betrieb…

Zu meinen Aufgaben gehörten vor allem die Unterstützung und einzelne Aufträge. Bei einigen Dreharbeiten für Kunden war ich als Kameramann tätig und half bei anderen Projekten beim Aufbau der Beleuchtung und anderer Technik. Außerdem habe ich im Büro Foto- und Videomaterial bearbeitet und DCP-Dateien für Filme für das Internationale Filmfestival von Tokio erstellt.

 

Wo hast du gewohnt und wie hast du deine Unterkunft gefunden?

Ich habe meine Wohnung auf Airbnb gefunden und gemietet.

 

Wie bist du an- bzw. abgereist?

Ich bin mit Direktflügen von Wien nach Tokio und von Tokio nach Wien mit Austrian Airlines hin- und zurückgeflogen.

 

Wie war es für dich in einem anderen Land zu leben und was nimmst du daraus mit?

Das war eine neue und sehr spannende Erfahrung. Ich habe viel über die Denkweise und die Verhaltensweisen in einer völlig neuen Kultur gelernt, was mir bei meiner zukünftigen internationalen Arbeit helfen kann. Am Anfang gab es natürlich einen Kulturschock und einige Schwierigkeiten, aber mit der Zeit habe ich mich eingewöhnt.

 

Hat dich etwas überrascht – wenn ja – was?

Zu Beginn sagte man mir, dass man in Japan nicht im Gehen essen darf. Das war etwas ungewohnt, denn in einer Großstadt wie Tokio, in der ständig Bewegung und Hektik herrschen, ist es nicht immer möglich, auch noch eine Pause einzulegen und etwas zu essen. Aber dann sah ich, wie einige Einheimische diese Regel ignorierten, und sogar der Chef der Firma, bei der ich arbeitete, sagte mir, ich solle mir darüber keine Gedanken machen.

Die Japaner*innen sind sehr indirekt. Manchmal führte das zu Verständnisschwierigkeiten, obwohl es keine Sprachbarriere gab.

Zu meiner Überraschung ist Tokio trotz seiner enormen Größe eine sehr komfortable Stadt, in der es Orte gibt, an denen man sich einfach vom hektischen Tempo erholen kann.

 

Ich bin der Ortweinschule und Erasmus sehr dankbar für diese unglaubliche Gelegenheit. Ich habe viel Neues gelernt und würde gerne noch einmal am Erasmus-Programm teilnehmen.

 

Tipps für Interessierte…

Suche schon rechtzeitig eine Firma aus und erstelle einen guten Reiseplan!