4. und 5. Jahrgang Grafik- & Kommunikationsdesign

Acht Tage, drei Städte, zwei Klassen und eine Mission. Auf unserer Exkursion zur „Documenta fifteen“ in Kassel, reisten wir, die vierten und fünften Klassen der Sparte Grafik- und Kommunikationsdesign mit unseren LehrerInnen Wilma Seitinger, Gerald Hartwig und Simon Mayer im September 2022 quer durch Deutschland. Mit Zwischenstopps in Nürnberg und München bekamen wir viele, viele Ausstellungen von den unterschiedlichsten KünstlerInnen zu sehen.

In Nürnberg erwartete uns die erste große Überraschung. Unsere Jugendherberge befand sich in einer waschechten Burg von der aus man über die Nürnberger Innenstadt sieht – und die Stadt sieht sie. Unübersehbar prangt die Jugendherberge über den Dächern. Das Frühstück, inklusive Mini-Donuts, war überaus genießbar. Im Gegensatz zum Wetter, welches uns unter Schirme und in dicke Kleidung zwang. In der Rhinozeros-Ausstellung im Germanischen Nationalmuseum begegneten wir das erste Mal Albrecht Dürers Werken. Aufregende zeitgenössische Kunst erwartete uns im „Neuen Museum“.

Nach zwei Nächten in der Burg, chauffierte uns unser super-toller Busfahrer Bernhard weiter nach Kassel, unserem Hauptziel. Egal ob entweihte Kirche oder verlassenes Hallenbad, der Documenta fifteen begegnet man an den skurrilsten Orten in Kassel. Besonders eindrucksvoll war auch die Toninstallation im aufgelassenen Hotel Hessenland. Da wir durch den vollen Zeitplan recht müden waren, fanden wir dort kurze Entspannung.

Nach drei Nächten in einer Jugendherberge, die eher das Gegenteil der vorherigen darstellte, ging es, mit einem kleinen Stopp im Pinsel- und Bürstenmuseum im bayrischen Bechhofen, weiter nach München. Dort überraschten uns nicht nur Albrecht Dürers Selbstbildnis oder die „Alexanderschlacht“ in der Alten Pinakothek sowie Kunstwerke des 20. und 21. Jahrhundert in der Pinakothek der Moderne, sondern auch die Oktoberfeststimmung in der Stadt.

Zwei Nächte später war der Abschied dann gekommen und wir machten uns wieder auf den Heimweg in unser wunderschönes, kleines Graz. Bereits ausgelaugt von den vielen vorangegangenen Eindrücken stellten wir uns mit gemischten Gefühlen noch unserem letzten Programmpunkt: Zwischenstopp Salzburg, Museum der Moderne. Freitagabend trudelten wir dann, mit etwas Verspätung, vor der Schule ein. Es war eine aufregende Reise, mit ein paar Tiefen und viel mehr Höhen, mit viel Lachen und etwas Schniefen – machen würden wir es aber sofort wieder. 

Text: Lara Zauner & Team, 4AHGK